Eigenbluttherapie mit Ozon
Was ist die Ozontherapie - Eigenschaften und Wirkungen
Im niedrig dosierten Konzentrationsbereich werden die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisiert, d.h. das Immunsystem aktiviert.
Immunzellen produzieren als Antwort auf ihre Aktivierung durch medizinisches Ozon spezifische Botenstoffe, die Zytokine, die andere Immunzellen informieren und so die ganze Kaskade der Immunantwort in Gang setzen.
Der Einsatz des medizinischen Ozons zur Immunaktivierung bei einer schlechten Immunlage und Immundefizit wird daher sinnvoll.
Anwendungsformen:
Die kleine Eigenblutbehandlung wird als intramuskuläre Eigenblutinjektion zur Immunaktivierung gegeben und eingesetzt zur Revitalisierung, zur Behandlung allergischer Erkrankungen oder generell zur Verbesserung der körpereigenen Abwehr.
Risiken:
Ozon-Eigenblutbehandlungen gehören zu den sehr risikoarmen Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin. Selten einmal kommt ein blauer Fleck an der Vene vor, wie Sie es auch von anderen Blutentnahmen kennen.
Eine Ozon-Eigenblutbehandlung ist kontraindiziert, wenn Gerinnungsstörungen vorliegen, in den letzten 3 Monaten ein Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgetreten ist oder eine unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion vorliegt.
Worauf müssen Patienten achten?
Bei der Ozon-Eigenbluttherapie werden Stoffwechselprozesse als Reizantwort in Gang gesetzt. Sie gehört damit zu den sogenannten Regulationsbehandlungen. Um den Körper zu dieser Umstimmung zu bewegen, bedarf es (wie beim Sporttraining) wiederholter Anreize. Daher sind wiederholte Behandlungen erforderlich. Es werden bis zu 10 Behandlungen durchgeführt. Damit sich die volle Wirksamkeit entfalten kann, ist eine regelmäßige Mitarbeit des Patienten erforderlich.